Spendenprojekt in Nepal

Spendenprojekt Photovoltaikanlage Nepal
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Spendenprojekt Photovoltaikanlage Nepal
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Juving - Solu Khumbu

eine Grundsatzentscheidung und deren Hintergründe

Im Jahre 2016 wurde erstmals firmenintern von "LichtundWärme" der Gedanken aufgegriffen unsere biserhige Vorgangsweise im Bereich der Spenden und Zuwendungen zu überdenken.

In vereinzelten Gesprächen im Mitarbeiterkreise spiegelte sich als zentrale Aussage immer wieder, dass wir uns in unseren Breiten wirklich glücklich schätzen können, dass der Lebensstandard und die soziale Absicherung so hoch und ausgeprägt sind. Wir können uns nahezu alles leisten was wir wollen oder haben zumindest die Möglichkeit dies über einen absehbaren Zeitraum zu finanzieren. Nach und nach reifte somit der Gedanke einen Teil von unserer eigenen "glücklichen Situation" zurückzugeben und uns dort zu engagieren wo die Hilfe wirklich benötigt wird.

Zentraler Bestandteil unserer Entscheidung war es daher Hilfe die ankommt und langfristig wirkt ins Auge zu fassen. Uns ist es vor allem wichtig nicht nur monetäre Hilfe zu gewähren, sonder quasi eine "Basis zur Selbsthilfe mit entsprechender Eigenverantwortung" zu schaffen.

 


Vom Projekt auf dem Papier bis zur fertigen Umsetzung
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ein kleiner Erfahrungsbericht

Über den bereits bestehende Kontakt mit Theo Fritsche und inspiriert durch seine Leistungen im Rahmen der Schul- und Hilfsprojekte in Nepal konnten wir schnell ein Projekt finden, bei dem wir unsere bisherigen Geldmittel für Firmenspenden und -sponsoring sowie unser eigenes Know-How im PV-Anlagenbereich entsprechend zielführend einsetzen konnten. Innerhalb kürzester Zeit war somit das Hilfsprojekt "Insel-PV-Anlage (mit großzügig ausgelegtem Batteriespeicher) für ein Schul- und Krankenhaus in Nepal" fixiert und die ersten Vorbereitungen konnten starten.

Neben der Finanzierung sowie den organisatorischen Herausforderungen die so ein Projekt an die materialwirtschaftliche Seite und den Transport vor Ort so stellt, war es uns von höchster Wichtigkeit einen eigenverantwortlichen "Betreuer der Anlage" vor Ort zu gewinnen. Hier kamen uns die Erfahrung und die Kontakte von Theo Fritsche durch seine bereits umgesetzten Projekte sehr entgegen. Schon nach kürzester Zeit war ein Einheimischer gefunden, der als Background eine fundierte Ausbildung im Elektrotechnikbereich auf europäischem Niveau aufweisen kann. In enger Zusammenarbeit mit Suresh Pahari konnten nun von der Ferne aus die ersten Schritte für die Realisierung des Projektes in Angriff genommen werden.

Die erste Besichtigung vor Ort in Nepal - durch unseren Mitarbeiter Lukas Rützler - wurde im November 2016 vorgenommen. Es erfolgte die Bestandsaufnahme, die Berechnung der notwendigen Leistung, die Festlegung der Verkabelung und nicht zuletzt am Wichtigsten der direkte Kontakt mit der Bevölkerung und den künftigen Anlagenbetreibern. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Projekt mit konkrete Aufgaben, mit Menschen und Inhalten gefüllt.

Direkt nach der Rückkehr aus Nepal wurde firmenintern umgehend mit der Umsetzung gestartet. Von der Materialbeschaffung bis zur Organisation des Transportes wurden nun die Details festgelegt (12 Stunden LKW-Transport und 2 bis 3 Trägertage mit 90 Sherpas für den Materialtransport von ca. 4.000 kg vor Ort). Die Startphase war geschafft und es ging an die konkrete Umsetzung - eine besondere Herausforderung durch die Gegebenheit der räumlichen Distanz. Der grobe Zeitplan wurde mit fixen Terminen für den Transport, die Montage und die Inbetriebnahme gefüllt. Ende März 2017 war alles nun soweit organisiert, dass im April bei unserer Ankunft die Montage und Inbetriebnahme ins Auge gefasst werden konnte. 

Am 21. April starteten Bernhard Burtscher und Lukas Rützler nach Nepal. Nach einem 10 stündigen Flug, mehreren Fahrkilometern und einem weiteren Flug nach Paphlu wurde der Ausgangspunkt erreicht. Von nun an war nur mehr der Weg zu Fuß möglich. Nach zwei Tagen Fußmarsch und einem Tag Ruhepause vor Ort wurde umgehend mit der Montage der PV-Module, der Verkabelung und der Umsetzung der Anschlüsse begonnen. Gemeinsam mit dem einheimischen Elektrikermeister Suresh Pahari und mehreren Helfern wurde innerhalb von 3 Tagen die Anlage soweit fertiggestellt, dass der erste Strom erzeugt werden konnte. Die Schule und das neu erbaute Emil-Krankenhaus waren nun "Selbstversorger". Ein großer und bewegender Moment für alle Beteiligten!

Der nepalesischen Tradition entsprechend wurde dies mit einer großen einzigartigen und unvergesslichen Feier auch entsprechend gewürdigt. Nach zwei weiteren Tagen vor Ort wurde anschließend die Heimreise angetreten. Bleibende Eindrücke, das Gefühl das Richtige getan zu haben und vor allem neue Freunde gewonnen zu haben werden uns auch in Zukunft begleiten ... 

Eckdaten:

  • Anlagengröße: 6,24 KWp
  • Batteriespeichergröße: 24 KWh
  • Analgenart: Aufdach - Inselanlage
  • Materialaufwand: ca. 4.000 kg